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2025 hat aufregend begonnen, allerdings im negativen Sinn. Nach einem Überfall am Silvestertag 2024 in Costa Rica musste ich zuerst einmal wieder zurückkommen, ohne Handy und Zugriff auf irgendwelche Daten. Was Ende 2024 beruflich noch versprechend ausgesehen hat, hat sich in einigen Fällen leider als wenig tragfähig erwiesen. KI und Wirtschaftskrise haben sich da wohl gegenseitig verstärkt. Doch getreu dem Motto „Never ever give up” scheint sich das Blatt nun wieder zu wenden, dank einer Anpassung meiner Akquisestrategie und dem Glück der Tüchtigen (behaupte ich jetzt mal). Die Bilanz meines Jahresrückblicks 2025 ist also gemischt, glücklicherweise sieht der Ausblick auf 2026 schon wieder ganz anders, nämlich viel besser, aus! Grund für Dankbarkeit gibt es auch über das Berufliche hinaus: Tolle Menschen sind in mein Leben getreten, ich bin wieder fitter als früher und selbst meine 50er Geburtstagsparty war nur aufgeschoben und nicht aufgehoben! Mir scheint, die 50er könnten eine gute Dekade werden.

Meine Themen und Highlights in 2025

Mein Business verändert sich

2025 haben mich ChatGPT und die andauernde Wirtschaftskrise vor eine Herausforderung gestellt. Und meine eigene, nicht sehr ausgeklügelte Akquisestrategie natürlich auch. Du könntest also mit Fug und Recht behaupten, dass ich mir einen Teil des Schlamassels selber eingebrockt habe.

Was war jetzt das Problem?

Einige meiner Kund:innen haben nicht oder weniger auf meine Dienste – gemeint sind vor allem meine Tätigkeiten im Bereich Health PR und Text – zurückgegriffen als in den Jahren davor. Sie schreiben jetzt zumindest Teile ihrer Texte mithilfe von ChatGPT und Co. Manchmal, auch wenn ich es nicht beweisen kann, scheinen sie die KI sogar mit meinen bisherigen Texten gebrieft zu haben. Das schmerzt! Dennoch ist die Qualität des Outputs keine, die ich abliefern würde. Doch den Erstellern dieser Texte scheint das egal zu sein. Das ist etwas, das mich generell mit Sorge erfüllt: Wir erleben aufgrund von KI gerade eine zunehmende Nivellierung vieler Texte und auch Bücher nach unten, auch wenn es einen kleinen Gegentrend gibt.

Ich muss gestehen: Ich habe das in der Form nicht kommen sehen oder zumindest nicht in dieser Geschwindigkeit und Dimension.

Als Ghostwriter geghostet

Beim Ghostwriting gab es auch einige spannende Phänomene, die ich noch nicht kannte. Zum Beispiel vermehrtes Ghosting. Und nein: Ghostwriting und Ghosting haben nichts miteinander zu tun, obwohl es so klingt! Ich spreche von Menschen, die sich teilweise kurzfristig und unter dem Vermerk „dringend“ Termine mit mir vereinbaren, dann nicht auftauchen und nie wieder erreichbar sind. Nicht nur einmal passiert.

Legitim, aber natürlich schwierig zu planen sind Projekte, die nach dem Konzept plötzlich enden, weil der oder die Auftraggeber:in doch nicht das nötige Kleingeld für einen Ghostwriter hat. 2025 ebenfalls vermehrt aufgetreten.

Und selbst beim Ghostwriting schlägt die KI zu. Jetzt kommen Menschen mit fertiggeschriebenen KI-Manuskripten auf mich zu, ohne sich darüber bewusst zu sein, dass sie dabei ihre eigene Persönlichkeit vergessen haben. Das ist sehr schade und passt zu den vielen KI-Büchern, die jetzt Amazon fluten. Ich hoffe sehr, dass das nicht so bleiben wird.

So, genug des Jammers: Die Welt und damit mein Business verändern sich. Also muss ich mich anpassen. Wie ich das getan habe und weiter tun werde, erzähle ich weiter unten. Abgesehen davon sind Ende das Jahres noch einige coole Projekte entstanden, die ich 2026 fortsetzen werde. Nach dem mühsamen Jahr ist das ein echter Hoffnungsschimmer!

Was ich nicht getan habe, obwohl mir das von vielen wohlmeinenden Menschen geraten wurde: Mir wieder eine Anstellung zu suchen! Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass das (vorläufig) die richtige Entscheidung war. Denn langsam scheint sich ein Aufwärtstrend abzuzeichnen …

Ein neues Buch hat das Licht der Welt erblickt

Da ich letztes Jahr keinen Jahresrückblick geschrieben habe, muss ich kurz vorausschicken, dass ich gemeinsam mit meiner Kollegin Marie Fröhlich 2024 den ersten Teil unserer Urban Storys Reihe geschrieben habe: die „Schmankerl aus Rom“. Diese Reihe haben wir 2025 um die „Schmankerl aus dem Vatikan“ erweitert“. Kurz vor Ostern veröffentlicht, waren sie nur wenige Tage später aus traurigem Anlass wieder veraltet. Papst Franziskus – unser Lieblingspapst – war gestorben.

Sonja Warter hält das Buch "Schmankerl aus dem Vatikan", ein wichtiger Teil im Jahresrückblick 2025.
Nach den „Schmankerl aus Rom“ folgte heuer der zweite Titel aus der Urban Storys Reihe: Die „Schmankerl aus dem Vatikan“

Dennoch hat uns das Buch viel Freude, zahlreiche lehrreiche Momente in der Vermarktung und einige witzige Hoppalas beschert. Was wir jetzt sicher wissen: Veranstaltungen, für die wir bezahlen müssen, um unsere Bücher zu promoten, rentieren sich nicht! Mein lustigstes Hoppala war bei einer Lesung in einem Reha-Zentrum, als ich gerade voller Schwung eine Geschichte zum Heiraten in Rom zum Besten gab. Beim schnellen Lesen wurde aus dem Wort „Trauungszeremonie“ flugs das Wort „Trauerzeremonie“. Das Publikum und ich selbst brachen in schallendes Gelächter aus. So kann man auch in Erinnerung bleiben!

Mein 50. Geburtstag

Im März bin ich 50 geworden, glücklicherweise ganz ohne Krise. Graue Haare hatte ich schon vorher, aber glücklicherweise gibt es Haarfarbe! Probleme hat nicht der Geburtstag selbst, sondern die Party dazu gemacht. Die sollte nämlich Ende März steigen. Doch ich hatte die Rechnung ohne den Wirt, also in meinem Fall ohne die Band, gemacht. Keine zwei Wochen vor dem Termin erfuhr ich, dass ein Teil der Band krank darniederlag und bis zur Party keinesfalls bei Stimme sei. Die Party fiel also ins Wasser. Zumindest vorläufig.

Das wollte ich natürlich nicht so hinnehmen. Mein 50er ohne Party? Das ging nicht. Also suchten wir nach einem neuen Termin – und fanden ihn im September. Somit bin ich vermutlich die einzige Person weit und breit, die eine 50,5er Party gefeiert hat. Aber auch die stand unter keinem guten Stern. Am Abend davor erreichte mich die Nachricht, dass der Bassist der Band vermutlich an Corona erkrankt sei. Doch diesmal war absagen keine Option mehr. Es wurde also ein Kompromiss: Sänger live, Background aus der Dose.

Sonja Warter gemeinsam mit ihren Gästen bei ihrer Geburtstagsparty mit der Band TafkaO. Auch dieser Aspekt gehört zum Jahresrückblick 2025.
Meine 50,5er Party!

Was soll ich sagen: Mir hat’s gefallen, meinen Gästen auch. Und zu meinem 60er hoffe ich, dass alle Mitglieder von TafkaO gesund sind!

Costa Rica, Schottland und München

2025 war leider kein Jahr der Reisen. Dabei war ich die ersten Tage des Jahres noch in Costa Rica. Theoretisch hätte es eine Traumreise sein sollen, praktisch war es eher ein Alptraum. Gemeinsam mit meinem Bruder habe ich meine Nichte, die dort ein Praktikum gemacht hat, über Weihnachten und Silvester in der Schweiz Mittelamerikas besucht.

Zu Beginn haben wir uns nur über den Dauerregen geärgert, doch am Silvestertag (2024) wurde dieses Ärgernis deutlich getoppt. Wir wurden überfallen. Und zwar so, wie man das aus schlechten Filmen kennt: Auf dem Parkplatz bei einem einsamen Wasserfall von zwei maskierten machetenschwingenden Männern! Uns ist nichts passiert, allerdings hatte die Angelegenheit ein unangenehmes Nachspiel, vor allem für meinen Bruder. Was genau das war, habe ich in einem eigenen Blogartikel festgehalten. Am 4. Jänner bin ich jedenfalls allein, ohne Handy und vorläufig von Mittelamerika geheilt nach Wien zurückgekehrt.

Aufgrund dieses Erlebnisses wollte ich im Sommer auf jeden Fall an einem sicheren Ort Urlaub machen. Ein Überfall pro Jahr reicht! Nach dem Lesen einer Krimireihe, die sich um schottischen Whisky dreht, entschied ich mich also für die schottischen Highlands. Das war eine gute Entscheidung! Mega witzige Wandergruppe, grandiose Landschaft und schottisches Wetter vom Feinsten. Letzteres hat wirklich alles aufgeboten, was möglich war: Regen von allen Seiten, peitschenden Wind und strahlenden Sonnenschein. Teilweise innerhalb weniger Minuten. Das hält lebendig!

Schottische Landschaft mit einem Gewässer zwischen zwei Hügelketten. Im Vordergrund sieht man einen Baum, Büsche und Blumen.
So sieht es in den schottischen Highlands aus

Aufgrund meiner finanziell eher angespannten Lage war ich dieses Jahr sehr wenig unterwegs. Im November habe ich es aber zumindest noch für ein Wochenende nach München geschafft und dort eine Freundin wiedergetroffen, die ich seit fast 30 Jahren nicht gesehen hatte. Doch es fühlte sich an, als hätten wir uns erst am Tag davor getrennt. Wie cool ist das denn?! Über sie habe ich dann auch noch tolle Kontakte zum DK-Verlag geknüpft. Herz, was willst du mehr?

Wanderlust neu entdeckt

2025 habe ich das Wandern wiederentdeckt. D. h. gewandert bin ich vorher auch schon, aber eher selten und vor allem im Urlaub. Und nachdem ich – wie schon beim Reisen – seit längerer Zeit die Nase voll davon hatte, mir immer jemanden suchen zu müssen, der/die die gleichen Interessen hat wie ich, hab ich auf eine App zurückgegriffen, über die recht häufig Gruppenwanderungen ausgeschrieben werden: Gemeinsam erleben.

Gelbes Schild mit der Aufschrift "Marillenmeile".
Die Marillenblüte haben wir nicht gefunden

Ende März war ich somit das erste Mal im Rahmen einer derartigen Wanderung in der Wachau auf der Suche nach der Marillenblüte. Die Suche war aufgrund der vorherigen Kälte nicht sehr erfolgreich, die Wanderung dafür äußerst nett. Es sollten viele weitere folgen. Bester Nebeneffekt: Ich habe eine (Wander-)Freundin gefunden, mit der ich mittlerweile auch allein unterwegs bin!

Fortbildung, Rudern, Freund:innen & geniale Geschenke

Ich mache ja fast jedes Jahr irgendeine Fortbildung. So auch 2025. Dieses Jahr habe ich mich für den Zertifikatslehrgang Gesundheitsjournalismus entschieden. Zwar arbeite ich kaum im Journalismus, aber das Wissen über das österreichische Gesundheitssystem bzw. den Umgang mit Gesundheitsdaten kann ich sowohl in der PR als auch beim Ghostwriting brauchen. Was wirklich erschreckend war: Ich habe geglaubt, ich hätte einen gewissen Durchblick in diesem komplexen System. Aber Fehlanzeige: Alles ist noch wesentlich verworrener, unlogischer und undurchschaubarer, als ich dachte.

Sonja Warter, Martin Rümmele, Evelyn Holley-Spieß, Nikolaus Koller und eine weitere Frau vor einem Roll-up der Österreichischen Medienakademie. Sonja Warter hält Zertifikat in Händen.
Zertifizierte Absolventin des Lehrgangs für Gesundheitsjournalismus

Wusstest du, dass ich seit ein paar Jahren ein Rudergerät besitze? Ich habe es lange nicht verwendet, weil mir immer wieder gesagt wurde, dass das wegen meiner (momentan nicht aktiven) Sehnenentzündungen nicht gesund sei. Irgendwann in der Mitte dieses Jahres habe ich wieder mit dem Rudern begonnen und mache das seither fast immer zwei, manchmal auch drei Stunden pro Woche. Es fühlt sich gut an.

Rudergerät, Sportschuhe und Hanteln.
Mein heißgeliebtes Rudergerät

Dieses Jahr sind gleich drei coole Menschen (wieder) in mein Leben getreten:

  • Die Wanderfreundin habe ich schon oben erwähnt, wobei wir mittlerweile auch schon andere Dinge gemeinsam unternommen haben.
  • eine ganz liebe Kollegin, die eine sehr ähnliche Arbeitsauffassung wie ich hat und mit der man sich super unterhalten kann
  • und eine Freundin, die ich vor 30 Jahren auf einer Reise kennengelernt und danach aus den Augen verloren habe. Jetzt haben wir uns in München wiedergefunden

Zwar habe ich zu meinem runden Geburtstag viele coole Dinge bekommen, aber die tollsten Geschenke waren die kleinen, die dafür umso mehr Bedeutung haben. Ich freu mir einen Haxen aus!

Handgeschriebener Text mit goldener Farbe auf weißem Papier.

Mein 2025-Fazit

5 Gründe, stolz zu sein

  • Ich habe durchgehalten, ohne ernsthaft in Erwägung zu ziehen, mir wieder einen (Teilzeit-)Angestelltenjob zu suchen.
  • Meine LinkedIn-Routine habe ich mit wenigen kurzen Unterbrechungen durchgezogen und auch tatsächlich Aufträge darüber gewonnen.
  • Ich habe das Rudern sogar nach dem der ersten Euphorie weiter fortgesetzt (ist bei mir nicht immer so selbstverständlich).
  • Ich habe geschafft, wieder mehr zu wandern, ohne dass meine Sehnenentzündungen zurückgekommen sind.
  • Ich habe meine To-want-Liste für Q4 zu mehr als 50 % geschafft. Das hätte ich selbst nicht gedacht.

Nicht (nur) auf andere verlassen

Lange war ich beruflich in der angenehmen Situation, dank treuer und langjähriger Kund:innen sowie einem guten Kooperationspartner kaum Akquise betreiben zu müssen. Doch das hat sich leider – nicht zuletzt aufgrund von KI – geändert.

Ich habe zwar gejammert, musste aber einsehen, dass ich mir nur selbst aus dieser Situation raushelfen kann. Diversifikation lautet das Zauberwort: nämlich sowohl inhaltlich, aber vor allem in der Akquise.

LinkedIn habe ich schon erwähnt, meine Website mit den halbwegs regelmäßig veröffentlichten Blogartikeln hat mir ebenfalls geholfen. Dazu kommt mein neuer Newsletter, der allerdings noch sehr ausbaufähig ist. Falls du es nicht erkannt hast, das hier ist die dezente Aufforderung, diesen zu abonnieren!

Last, but not least (so eine schöne Floskel!) habe ich mich wieder mehr ums Netzwerken gekümmert, obwohl mich das immer wieder Überwindung kostet. Aber: Wenn ich mir die Resultate Ende des Jahres anschaue, war es das wert!

Kämpfen lohnt sich

Ich bin eine Kämpferin. Obwohl viele Leute mir den gut gemeinten Ratschlag gegeben haben, mir wieder einen Job als Angestellte zu suchen, habe ich es nicht getan und selbst einen Weg gefunden, zumindest vorläufig aus dem Schlamassel rauszukommen. Wenn ich mir jetzt über eines sicher bin: Das Angestelltenleben ist nichts mehr für mich, und die Not müsste schon groß sein, dass ich wieder dahin zurückkehren würde.

Fast noch wichtiger: Mir ist bewusst geworden, dass ganz viel an meiner eigenen Einstellung hängt. Während ich früher in manchen Besprechungen von Beginn an leicht gereizt war (hoffentlich, ohne mir das anmerken zu lassen), weil ich nichts oder wenig Gutes erwartet hatte, habe ich mir jetzt angewöhnt, immer mit einer positiven Einstellung reinzugehen. Und tatsächlich: Das Ergebnis wird besser oder eher: richtiger. Es kann nämlich auch bedeuten, dass manche Aufträge einfach nicht passen.

Immer wieder mal was Neues

  • 2025 habe ich den ersten Newsletter meines Lebens gelauncht. Zwar ist die Abonnent:innenzahl noch überschaubar, aber der Anfang ist gemacht. Wenn du dich für das Schreiben allgemein, fürs Ghostwriting und Bücher interessierst, dann könnte er etwas für dich sein.
  • Ich bin zum ersten Mal, seit ich ein Smartphone besitze, ohne ein Telefon geflogen. Ich war somit bei einem Transatlantikflug mit mehrmaligem Umsteigen und Einreisekontrolle in den USA von der (digitalen) Welt abgeschnitten. Nach dem Überfall in Costa Rica war das allerdings ziemlich unfreiwillig. Eine Erfahrung, die ich nicht so schnell noch einmal machen muss.
  • Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben in Schottland besucht, aber vermutlich nicht das letzte Mal. Außerdem war ich zum ersten Mal seit ca. 35 Jahren in München (Schande über mich!).
  • Es ist fast peinlich, aber ich habe tatsächlich diesen Dezember zum ersten Mal alle Santa-Clause-Filme gesehen. Dafür aber auch gleich beide Staffeln der Serie.

Erfolg kommt nicht von selbst

Von nichts kommt nichts. Arbeit wird irgendwann mit Erfolg belohnt.

Selten hat das berühmte Zitat von Berthold Brecht „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ so gestimmt.

Und: Es ist nicht immer schlau, sich (hauptsächlich) auf andere zu verlassen. Die können sich aus den verschiedensten Gründen abwenden, etwas anders machen, als ich das gerne hätte, oder selbst in einer Misere stecken.

6 Gründe, um dankbar zu sein

  • Ich bin wieder wesentlich fitter (im Sinn von gesünder), als ich das noch vor zwei Jahren gedacht hätte.
  • Wirklich erfreulich ist, dass der Typ mit der Machete in Costa Rica keine falsche Bewegung gemacht hat, sonst würde ich nämlich diese Zeilen hier nicht mehr schreiben.
  • Ich habe einige tolle neue Kontakte/Freunde gewonnen, die ich nicht mehr missen möchte.
  • Glücklicherweise hat meine Gastherme ihren Geist trotz zahlreicher Unkenrufe noch nicht aufgegeben.
  • Das Jahr war finanziell schlecht, aber gegen Ende weniger schlecht, als ich befürchtet hatte. Und vor allem: Der Trend ist äußerst erfreulich.
  • Wirklich super: Weder in meiner Familie noch in meinem Freundeskreis ist etwas wirklich Schlimmes passiert.

Business als Herausforderung

Ende 2024 hat mein Plan für mein Businessjahr 2025 noch recht gut ausgesehen, doch dann sind viele Projekte im Sand verlaufen und ich musste kämpfen. Das Gute: Ich weiß jetzt, wie man das macht.

Es geht um die Menschen

Das Tollste im diesen Jahr waren die Menschen.

Freund:innen, die mich unterstützt, beraten und mit mir (Geburtstag) gefeiert haben. Die für mich gebastelt und gekocht haben, mit mir wandern waren oder in einer schicken Bar.

Dazu gehören aber auch Bekannte, die mir Fortbildungen empfohlen, Kontakte gelegt oder Tipps gegeben haben.

Vielen Dank, ihr wart das Highlight meines Jahres!

Frust adé

Was ich wirklich gerne im alten Jahr zurücklasse ist das Gefühl des Frustes, das mich vor allem im ersten Halbjahr nach einigen beruflichen Rückschlägen erfasst hat. Und das daraus resultierende Sparen, das mir einiges an Lebensfreude genommen hat. Bye bye, ich will euch nicht mehr wiedersehen!

Best of Zahlen

  • LinkedIn-Follower:innen: 1.574
  • Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 15 auf meiner eigenen Website + 3 überarbeitete (Jahresrückblog ausgenommen), 7 bei der großartigen Reisebloggerin Gudrun Krinzinger
  • Anzahl Newsletter-Abonnenten: Die verschweige ich lieber (du weißt, was du zu tun hast! 😉).
  • Duolingo-Score Französisch: 34 (dient der Auffrischung), Streak: 70
  • 1 Urlaub + 1 Mini-Urlaub
  • 18 Hörbücher auf Audible gehört, vermutlich ähnlich viel oder mehr auf Spotify, eines auf BookBeat
  • 5 berufliche Sachbücher gelesen

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders (besser) mache

  • Ich werde mehr experimentieren und mich mehr trauen.
  • Ich werde meine Akquisestrategie weiter diversifizieren und Dinge, die nicht funktionieren, wieder beenden.
  • Ich werde mehr ich sein und weniger das tun, was andere mir raten oder für gut befinden (außer, wenn ich das selbst für schlau halte).

Ich stelle fest, das ein Vorteil des zunehmenden Alters ist, dass ich authentischer werde, selbst bei Dingen, bei denen ich noch wenig Erfahrung habe. Das gelingt deswegen, weil ich in vielen anderen Bereichen schon viel getan und gelernt habe, sodass sich einfach viel mehr davon ableiten lässt als früher. Ein Hoch auf die Lebenserfahrung!

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Wenn du 2026 endlich dein eigenes Sachbuch haben möchtest, Texte für eine Mitarbeiter:innenzeitung, ein Kund:innenmagazin etc. brauchst oder PR-Unterstützung im Themenfeld Gesundheit benötigst, dann lass uns reden!

Sprechen wir zuerst über Bücher! Nicht jede:r will ihr/sein Buch selbst schreiben. Klar, es ist aufwendig, oft fehlt das Know-how oder die Lust. Deshalb gibt es ja Menschen wie mich, die dabei unterstützen, das Schreiben übernehmen und manchmal sogar im Geheimen wirken. Wie das funktioniert, erkläre ich dir gerne. By the way: Wenn dein Thema etwas mit Gesundheit oder Reisen zu tun hat, bin ich besonders leicht zu begeistern.

Manchmal braucht jemand auch nur einzelne Texte für ein (Online-)Magazin, eine Broschüre oder Inhalte für eine Festschrifte. Lass uns das gerne ganz unkompliziert aufteilen!

Health PR ist ein Thema, das mich seit meiner Zeit in der Pharmaindustrie begleitet und in dem ich die längste Expertise habe. Allerdings funktioniert PR in jedem Land ein bisschen anders, deswegen biete ich diese Leistung nur in Österreich an.

Kann ich dich unterstützen? Wenn ja, dann melde dich für ein unverbindliches Erstgespräch!

Meine 7 Ziele für 2026

  1. Drei neue Ghostwriting-Kund:innen gewinnen, am liebsten im Bereich Gesundheit und/oder Reisen (oder du überzeugst mich von einem anderen Thema)
  2. Die Anzahl meiner Newsletter-Abonnent:innen deutlich ausweiten. Wäre der vielleicht etwas für dich? Ich garantiere neben einer Menge an nützlichem auch unnützes, aber lustiges Wissen!
  3. Meine Akquisestrategie weiter diversifizieren: Ich stehe gerne für Gastartikel oder Interviews zum Thema Ghostwriting zur Verfügung.
  4. Mindestens zwei Ausbildungen absolvieren: KI + Reisereportagen
  5. Mindestens eine große Reise machen + mehrere kleinere
  6. (Noch) fitter werden und mindestens 1.000 Höhenmeter schaffen
  7. Zumindest eine relevante Sache in meiner Wohnung erneuern: Wohnzimmerstühle, Badezimmer, Gastherme etc.

Mein Motto für 2026 heißt:

Selbst ist die Frau!

PS: Danke wieder einmal an Blog-Queen Judith Peters für die großartige Initiative und die tolle Anleitung für diesen Jahresrückblog.

7 Antworten zu „Jahresrückblick 2025: Never ever give up!“

  1. Avatar von Gudrun

    Da fehlt die Whiskyverkostung 2026 und ich zähl da auf dich! Danke für Deine tollen Beiträge auf meinem Blog! Hab ein feines 2026!

    1. Avatar von Sonja Warter

      Ja, sorry, mea culpa. Aber wir machen sie auf jeden Fall!

  2. Avatar von Monika Lexa

    Liebe Sonja,
    vieles davon kann ich genau so unterschreiben. Es war ein anstrengendes Jahr, manchmal durchaus mehr als anstrengend, aber es gab auch viele schöne Momente … die bei mir sehr viel mit den Menschen zu tun hatten, die mir wichtig sind und denen ich wichtig bin. Da gehörst auch du dazu. <3
    Auf ein großartiges und wunderbares und erfolgreiches 2026!
    Moni

    1. Avatar von Sonja Warter

      Merci!!! Auch 2026 wird durch die Menschen toll. Freu mich auf dich und Lisa!

  3. Avatar von Lisa
    Lisa

    Ich wünsche dir ein erfolgreiches 2026 mit viel Ghostwriting, Reisen, Spaß und allem, was du dir sonst noch so wünscht. ❤️

    1. Avatar von Sonja Warter

      Da müsst ihr auch dabei sein, sonst wird es nicht so cool und das geht gar nicht!

  4. Avatar von Johanna Fleischmann

    Liebe Sonja, wirklich unglaublich, was in einem Jahr alles passieren kann! Ein Glück kam die Machete nicht zum Einsatz und ihr konntet unverletzt heim reisen.
    Als ich vor fast 10 Jahren in Südafrika zu einem Freiwilligendienst war, versuchte ein junger Mann mich zu überfallen. Glücklicherweise war er unbewaffnet und ich bin mit dem Schrecken davon gekommen. Da ich ohnehin nichts dabei hatte, konnte er auch nichts erbeuten. Aber sicher habe ich mich dann nicht mehr gefühlt und bin ein paar Tage früher abgereist, als geplant.
    Wenn ich deine Wanderbilder sehe, kommt gleich wieder die Sehnsucht nach den Bergen hoch: bevor meine Hunde und ich nach Norddeutschland gezogen sind, waren wir 3,5 Jahre in den Bayrischen Alpen beheimatet.
    Dein Motto werde ich mir merken: Selbst ist die Frau, passt wirklich perfekt!
    In diesem Sinne, never ever give up!
    Viele Grüße Johanna

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